Aus der Rubrik "Gesichter des Tages"
Ostsee Zeitung Bad Doberan

Hier finden Sie Veröffentlichungen aus der OZ "Gesicht des Tages"
von Mitgliedern und Unterstützern

Dr. Friedrich Höhne ist Obsthändler und zugleich Landesspracher des Pomologenvereins MV. Der dreifache Vater hat selbst an die 50 Apfelsorten an 14 Bäumen in seinem Garten der sich zwischen Bad Dobran und Satow befindet. Einige Früchte lässt er als Vogelfutter dran. Friedrich Höhne wuchs mit einer kleinen Gärtnerei in Wittenberg auf. Wegen seines 4-jährigen Gartenbau-Studiums und der späten Aspirantur an der Humboldt-Universität zog er nach Berlin. Anschließend verbrachte Höhne drei Jahre in Moskau, wo er auch promovierte. Zurück in Deutschland, arbeitete der Diplom-Gartenbau-Ingenieur in Dresden im Institut für Obstforschung, später in Rostocks Obststversuchsstation. 1992 ging ein Teil der Forschung in die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MV über. 2006 wurde der Bereich nach Gülzow verlagert. Friedrich Höhne blieb bis zur Rente dort.

Anmerkung der NUN-Redaktion: Für unser 1. Apfelfest 2021 konnten wir Herrn Dr. Höhne  für die Apfelbestimmung gewinnen. Vielen Dank dafür.

Brigitte Lange hat auf einer Bürgerversammlung zur Vorstellung der Gemeindeentwicklungskonzeption im Oktober 2017 den Vorschlag gemacht, eine Obststreuwiese im Ostseebad Nienhagen einzurichten. Die 63-jährige ist Diplom-Chemikerin und arbeitete im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in der Wasserwirtschaft, wo sie Umweltverträglichkeitsprüfungen durchführte. Dazu gehörte auch, dass sie sich mit der Flora und Fauna befasste. Die zweifache Mutter verfügt somit über das Fachwissen und besitzt ausserdem noch eine leidenschaftliche Beziehung zur Natur. Umweltschutz prägte ihr Leben.

Brigitte Lange wünscht sich mehr Menschen, die sich für den Umweltschutz engagieren und mehr Toleranz gegenüber denjenigen, die sich für Artenvielfalt und Umweltschutz einsetzen. Nicht nur mit Gartenarbeit, auch mit Zumba, Bauchtanz sowie im Fitnessstudio hält sie sich fit.

Wer in Nienhagen und Umgebung einen Mann sitzen sieht, dem könnte Dr. Thomas Engelhardt begegnet sein. Seit vielen Jahren füllt der Nienhäger ganze Heft mit dem, was ihn gerade inspiriert am Geschehen. Sein Berufsleben als Entwicklershelfer, das sich in vielen Ländern abspielte fasste er so immer prägnant zusammen.

Der Agar-Ökonom und Vater von vier Kindern studierte tropische Landwirtschaft in Stuttgart. Er war Angestellter der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) Frankfurt, die Projekte für Gesundheit, Lehre und Berufsausbildung, Dorf- und Landentwicklung, Wasserbau durchführte.

Als Niederlassungsleiter arbeitete er in Botswana, Indien, dem Königreich Kambodscha (Südostasien), der Republik Jemen, Libanon und Ägypten. Engelhardt setzt sich weiterhin für soziale Projekte und der Umwelt ein, so bei den Grünen im Ostseebad.

Anmerkung der NUN-Redaktion: Thomas ist ebenfalls Mitglied im Verein für Natur- und Umweltschutz im Ostseebad Nienhagen (NUN) e.V.

Sämtliche Zeichnungen auf der Interb´netseite des Vereins stammen von Thomas Engelhardt. Vielen dank dafür.

Die Natur braucht unsere Hilfe. 

Für Jens Schröter mit ein Grund vier Tage seines Urlaubs zu opfern, um ein Insektenhotel von zwei mal zweieinhalb Metern zu bauen, im Auftrag des Vereins für Natur- und Umweltschutz im Ostseebad Nienhagen. Fast alles machte er allein, um den Verein, der eine Obststreuwiese unterhält, zu entlasten.

Unterstützung erhielt er auch von einer Familie, die ihm Strom für die Bohrmaschine zur Verfügung stellte, und ein Vereinsmitglied half kurz mit.##Das clevere dabei ist, der Kasten besitzt zwölf Einschübe. Zukünftig können Schulklassen oder andere Interessenten sich einen Schub herausnehmen und nach eigenen Vorstellungen bestücken. Der 44-jährige lebt eigentlich in Hessen, ist Lokführer und war zu Besuch in Nienhagen. Nu8h möchte Jens Schröter bald selbst einen Baum auf der Obststreuwiese pflanzen. Er sollte sich möglichst nah am Insektenhotel befinden, ist sein Wunsch. Seine Tochter hat bereits einen Baum dort.

Bäume sind seine Leidenschaft. In der Freizeit beschäftigt sich Edwin Sohn mit Baumschnitt, Veredelung und Co. Vor 28 Jahren zog er nach Admannshagen und wird als Baumexperte gern hinzugezogen, wenn, wenn wie jetzt in Nienhagen geschehen, eine Streuobstwiese angelegt wird.

Der 59-jährige ist Mitglied im Promologenverband und kam über den Naturschutzbund auf diese Art der Beschäftigung. Das Hobby bringt soziale Kontaktre und das gute Gewissen, etwas für die Nachwelt zu tun. Gleichzeitig ist es für Edwin Sohn schon im Hinblick auf die Rente eine gute Beschäftigung in der Natur. Bei Schwaan gibt es eine Streuobstwiese, wo, wie auch in Reddelich, Apfelfeste veranstaltet werden. Das könnte in Nienhagen Einzug halten, findet Edwin Sohn.

Als Sabine Scholz den Schritt wagte und an die Küste zog – hatten der Weitblick über die Ostsee, die Landschaft und die gute Luft einen entscheidenen Anteil an der Entscheidung. Vor drei Jahren wurde für die Frau aus Niedersachsen mit ihrem Lebenspartner das Ostseebad Nienhagen die neue Heimat. Kühlungsborn kannte die 58-jährige schon durch mehrere Urlaubsausflüge, wo sich das Paar auch die Umgebung anschaute. Früher arbeitete Sabine Scholz als Eventmanagerin. Ein spannender Beruf, der jedoch auch sehr arbeits- und stressintensiv sein kann. Fachkongresse, Seminare, Workshops gehörten zu ihrem Tätigkeitsbereich. Sabine Scholz ist Mitglied im Verein für Natur- und Umweltschutz Ostseebad Nienhagen e.V. und dort als Schriftführerin aktiv. Sie liebt die Natur, und so lag es nahe, auch etwas dafür zu tun. Zur ersten Baumpflanzaktion war Sabine Scholz mit anderen auch für die Kulinarik zuständig.

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